Willkommen

Meine Kunst ist so vielfältig wie ich selbst.

Auch meine Prozesse sind sehr unterschiedlich: Ich liebe es zu experimentieren, zu spielen, die verschiedensten Materialien und Techniken auszuprobieren. In meinem Atelier wird gemalt, gezeichnet, gespachtelt, collagiert, gedruckt, gespritzt, geschüttet, geritzt, gekratzt … und zum Teil auch wieder zerstört, um Raum zu schaffen für Neues. Zu Beginn steht in der Regel das rein intuitiv-emotionale Arbeiten im Vordergrund: Loslassen, Kontrolle abgeben, Nicht-Perfektes zulassen, Zufälliges willkommen heißen, sich leiten lassen von dem, was entsteht.

Inspirationen für meine Bilder können jederzeit und aus allen Lebensbereichen kommen: Seien es Seifenblasen beim Abwasch, Blumen im Garten, die Maserung von Bäumen, abblätternder Lack an Türen oder rostende Container. Besonders angetan haben es mir aber geomorphologische Strukturen, Fotos von fernen Planeten, urzeitliche Höhlenmalereien mit ihren kraftvollen Linien und mikroskopische Aufnahmen, die das Abgebildete bis zur Unkenntlichkeit verfremden. Mich faszinieren daran besonders die Mikro- und Makro-Texturen, die unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten, die Schichtungen, Formen und Farben.

Diese Vielfältigkeit der Prozesse und Inspirationen spiegelt sich in auch meinen Werken wider: Neben expressiv-gestischen Arbeiten mit leuchtenden Farben und starken Kontrasten stehen zarte Bilder mit reduzierter Farbigkeit. Die Bandbreite der Oberflächen reicht von schrundig-zerfurcht bis glatt, von pudrig-matt bis glänzend.

In meinen Arbeiten setze ich mich vor allem mit den Themen Oberflächenhaptik und -optik auseinander, mit Verfall und Neubeginn, Durch- und Aufbrüchen, mit Transparenz und Verfremdung. Dabei bleibe ich meist im Bereich des Ungegenständlichen, Abstrakten.